Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
 

Das Körperbild während der Schwangerschaft und nach der Entbindung – Assessment und Zusammenhänge zum psychischen Befinden und zur Gewichtsregulation


Projektleitung:                                                                                                                                                         Dr. rer. med.Michaela Nagl

Projektmitarbeiter:                                                                                                                                                M. Sc. Lene Jepsen

Drittmittelgeber:                                                                                                                                      Nachwuchsförder-Programm der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Laufzeit:
01/2018-12/2018

Vorpublikationen:
Steinig J*, Nagl M*, Linde K, Zietlow G, Kersting A. Antenatal and postnatal depression women with obesity: a systematic review. Archives of Womens’ Mental Health, accepted for publication [*equal contribution]

Nagl M, Steinig J, Klinitzke G, Stepan H, Kersting A (2016). Childhood maltreatment and pregnancy obesity: a comparison of obese, overweight and normal weight pregnant women. Archives of Women’s Mental Health, 2016, 19: 355-365

Nagl M, Linde K, Stepan H, Kersting A (2015). Obesity and anxiety during pregnancy and postpartum: A systematic review. Journal of Affective Disorders, 186: 293-305

Nagl M, Lehnig F, Stepan H, Wagner B, Kersting A (2017). Associations of childhood maltreatment with pre-pregnancy obesity and materneal postpartum mental health. BMC Pregnancy and Childbirth, 17 (1), doi: 10.1186/s12884-017-1565-4


In der Schwangerschaft verändert sich das Erscheinungsbild des Körpers in einer relativ kurzen Zeit stark und weicht oft auch nach der Entbindung von der idealen Vorstellung des weiblichen Körpers in der Gesellschaft ab. Dabei kommt es bei den Frauen in der Regel zu einer veränderten Wahrnehmung und damit verbundenen Neubewertung der eigenen körperbezogenen Werte. Einige Studien legen allerdings nahe, dass eine solche Anpassung einem großen Teil der Frauen nicht gelingt und eine negative Bewertung des eigenen Körpers während der Schwangerschaft und nach der Entbindung häufig vorkommt. Dies kann mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit der Mutter und des (ungeborenen) Kindes verbunden sein.

Das Ziel unserer Studie ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Körperbild, psychologischen Faktoren und der Gewichtsregulation während der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Zudem soll ein geeigneter Fragebogen für den deutschen Sprachraum angepasst und validiert werden, der die Veränderungen des Körperbilds bei schwangeren Frauen und bei Frauen kurz nach der Entbindung erfasst. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen einen Überblick über die Wahrnehmung und Einstellung gegenüber dem eigenen Körper in dieser Zeit geben. Dies stellt eine Voraussetzung für die Entwicklung eines angepassten Interventionsprogrammes dar - sowohl für gefährdete schwangere Frauen als auch für betroffene Frauen nach der Entbindung.


Weitere Informationen finden Sie hier.
 
Letzte Änderung: 04.04.2018, 11:35 Uhr
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